Mit einem Job-Ticket günstiger unterwegs

Taxi Ticket
Manuel Schlarmann / pixelio.de

Viele Firmen bieten ihren Mitarbeiter sogenannte Job-Tickets als Fahrkarten für den öffentlichen Nahverkehr an, die die Mitarbeiter entweder umsonst oder zu einem verminderten Tarif erhalten. Die Unternehmen bieten diese vergünstigen Fahrkarten aus verschiedenen Gründen an. Zum einen steht der Gedanke des Umweltschutzes hinter dem Job-Ticket, denn mit jedem Mitarbeiter, der mit Bus oder Bahn zur Arbeit kommt, ist ein Auto weniger auf Deutschlands Straßen unterwegs.

Zum anderen müssen die Arbeitgeber nicht so viele Parkplätze zur Verfügung stellen, wenn möglichst viele Angestellten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit kommen. Außerdem kann ein Job-Ticket eine Art der Mitarbeiterbindung sein, weil der Arbeitgeber es seinen Angestellten und Arbeitern ermöglicht, günstig zur Arbeit zu kommen.

Damit die Unternehmen ihren Mitarbeitern die günstigen Konditionen für ein Job-Ticket anbieten können, schließen sie in der Regel einen Vertrag mit einem Verkehrsverbund ab, der den Unternehmen Sonderkonditionen bietet. Diese günstigen Konditionen geben die Firmen an ihre Angestellten weiter. Dabei kommt es bei vielen Verträgen darauf an, wie viele Mitarbeiter einer Firma sich für ein Job-Ticket entscheiden. Je mehr Kollegen mitmachen, umso günstiger wird der Preis für jeden einzelnen Teilnehmer. Allerdings erwarten die Verkehrsverbünde auch eine Mindestzahl an Teilnehmern von jedem Unternehmen. Das führt vor allem bei kleinen und mittelständigen Firmen manchmal zu dem Problem, dass sich nicht genügend Teilnehmer am Job-Ticket finden, um die Sonderkonditionen in Anspruch nehmen zu können.

Berufstätige, die ein Job-Ticket über ihren Arbeitgeber abonnieren, müssen darauf achten, dass es sich aus steuerrechtlicher Sicht um einen Sachbezug handelt. Der Wert eines Sachbezuges darf den Betrag von
44,00 Euro pro Monat nicht übersteigen, ansonsten müssen Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge für den vollen Sachbezug bezahlt werden.