Zeitarbeit – Die Chance für die Chance

© Jörg Lantelme - Fotolia.com
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Trotz ihres eher schwierigen Rufs, ist die Zeitarbeitsbranche aus dem deutschen Wirtschaftssystem nicht mehr wegzudenken.
Die Vorteile und Chancen liegen auf der Hand, für die in Anspruch nehmenden Unternehmen, wie auch für die Mitarbeiter selbst, die als Zeitarbeitnehmer in unterschiedlichen Betrieben zeitlich befristet eingesetzt werden.

Arbeitslosigkeit ist kein Hindernis

Wer sich aus der Arbeitslosigkeit heraus bei einem Unternehmen bewirbt, hat in der Regel zunächst schlechtere Aussichten den gewünschten Arbeitsplatz zu bekommen. Liegt die letzte Beschäftigung dann auch noch einige Monate zurück, gelingt der Wiedereinstieg nur schwer.

Zeitarbeitsfirmen reagieren flexibel, auch auf Arbeitnehmer mit eher unkonventionellen oder lückenhaften Lebensläufen. Längere Zeiten der Arbeitslosigkeit, können durch den Leistungswillen und das Engagement des Arbeitnehmers kompensiert werden.

Gelingt die Vermittlung auf eine Stelle beim Kunden, hat der Zeitarbeitnehmer die Möglichkeit sich zu beweisen. Nicht selten, endet eine befristete Vermittlung positiv: In einer Übernahme und in Festeinstellung durch den Kunden.

Erfahrungshorizonte von Berufsanfänger vergrößern

Das duale Ausbildungssystem in Deutschland ist eines der Besten in ganz Europa. Dennoch befinden sich viele gut ausgebildete Fachkräfte, nach der bestandenen Abschlussprüfung, erfolglos auf der Suche nach einem adäquaten Arbeitsplatz. Das Hindernis für den Erfolg: die mangelnde Berufserfahrung.

Bei der Zeitarbeit sind Berufsanfänger gern gesehen. Unverbraucht, formbar und auch preiswert, lassen sie sich gut in entsprechende Unternehmen vermitteln. Für den Neuarbeitnehmer bietet sich die Chance Erfahrungen zu sammeln und den beruflichen Horizont zu erweitern. Dies schafft die Grundlage für einen langfristigen, herausfordernden Job in Festanstellung und angemessener Entlohnung.

Den kritischen Stimmen bleibt entgegen zu setzen: Die Zeitarbeit ist nicht die Leiter zum Erfolg, jedoch vielleicht das Fundament auf der sie steht.